Albersloh. Für einigen Unmut sorgen momentan die Absperrungen im Rohrlandweg, die die Durchfahrt über den „alten“ Bahnübergang Rohrlandweg unmöglich machen. Eigens angelegte Umleitungen durch den Kohkamp führen in die Irre und landen vor einer weiteren Absperrung direkt am Outlaw-Kindergarten. „Wir wissen ja, dass der Bahnübergang Rohrlandweg geschlossen wird“, so eine Anliegerin, „aber können die Arbeiten nicht so geplant werden, dass zuerst die Verbindungsstraße zum neuen Kohkamp Übergang fertiggestellt und dann der alte Überweg geschlossen wird? Wir verstehen das nicht! “Wenig Verständnis für die Planungen und Ausführungen rund um die neue Sendenhorster Straße haben auch die hinteren Anlieger der Birkenallee.
Ihre immer wieder kehrenden Hinweise, die Einmündung der Birkenallee auf den Bürgersteig und Radweg der L586 müsse gegen durchfahrende Autos mit einem Pfosten gesichert werden, verhallten. Stattdessen gab es immer wieder den Hinweis, ein Durchfahrt hemmender Signalpfosten sei nicht nötig. Die Autofahrer hätten die Schilder „Fuß/Radweg“ zu beachten. „Tun sie aber nicht“, so ein Anwohner.
Bereits am Freitag sei der erste Kleinlaster geradeaus von der Birkenallee in den Kohkamp gefahren. Am Montagabend gegen 18 Uhr folgte ein weißer Sprinter. Mit Volldampf ging es ohne zu Bremsen durch die Birkenallee in das frisch eingesäte Straßenbegleitbeet und dann mit durchdrehenden, Schmutz verschmierten Reifen – und alle Ampelschaltungen ignorierend – in den Kohkamp.
„Wenn hier nicht die verbotswidrige Durchfahrt durch eine vernünftige Sperre verhindert wird“, so der Anlieger, „dann kann es auf der neue Kreuzung zu schlimmen Unfällen kommen.“
Gute Stimmung bei der ersten Fraktionssitzung der „BürgerInnen für Aktive Kommunalpolitik“ (B.f.A.) nach der Kommunalwahl am 13. September 2020. „Wir haben unsere Ziele erreicht“, stellt der B.f.A.-Vorsitzende Michael Thale zufrieden fest, „mehr als 1000 Stimmen, einen Sitz im Rat zugelegt und sehr gute Ergebnisse unsere Kandidatinnen und Kandidaten in nahezu allen Stimmbezirken sind einfach super.“
Dies seien überzeugende Belege dafür, dass das politische Handeln der B.f.A. in der Breite der Bürgerschaft positiv wahrgenommen und auch an der Wahlurne honoriert würde. „Wir möchten uns bei allen Sendenhorstern und Alberslohern, die zur Wahl gegangen sind, ausdrücklich bedanken“, unterstreicht der B.f.A.-Fraktionsvorsitzende Hans Ulrich Menke, „egal welche Partei sie favorisiert haben.“ Denn Wahlen seien ein hohes Gut und ein wichtiger Bestandteil der Demokratie.
„Schade ist aber“, so das neu gewählte B.f.A.-Ratsmitglied Dirk Köhler, „dass von 11.147 Wahlberechtigten nur 6771 – also gerade einmal 60,7 Prozent – ihr Wahlrecht wahrgenommen haben.“ Hier sei noch Luft nach oben.
„Und dass Katrin Reuscher als unabhängige Kandidatin mit 52,4 Prozent zur Bürgermeisterin gewählt wurde“, stellt B.f.A.-Ratsfrau Martina Rust fest, „zeigt, dass ein Wandel möglich ist.“ Dank für seinen Einsatz gebühre aber auch Markus Hartmann, der ebenso wie Katrin Reuscher einen fairen Wahlkampf geführt habe.
Doch nun sei es für die B.f.A. an der Zeit, erwartungsvoll und Energie geladen in die Zukunft zu schauen. Michael Thale: „Denn es gibt noch eine Vielzahl ungelöster Probleme.“ So sei das Thema „Feierhalle Mergelberg“ keineswegs vom Tisch und noch nicht abschließend gelöst. Bisher ist besonders die Frage nach einem Ersatzgrundstück offen. Hier werde die B.f.A. weiterhin an der Seite der Anlieger stehen, um eine vernünftige Lösung für die Feierhalle an einer anderen Stelle zu realisieren.
Im Rahmen des zweiten Teils der Fraktionssitzung wurde zunächst über die neue B.f.A.-Kernfraktion (Ratsmitglieder) diskutiert.
Bei der anschließenden Wahl wurden einstimmig gewählt:
Hans Ulrich Menke, Fraktionsvorsitzender;
Michael Thale, stellvertr. Fraktionsvorsitzender;
Dirk Köhler, Fraktionsgeschäftsführer.
In der Folge wurden die Inhalte und Zusammensetzung der Ausschüsse für die kommende Sitzungsperiode vorgestellt und erörtert. Hier sprechen sich die Mitglieder der B.f.A. dafür aus, für einige Gremien eine verschlankte Ausschussgröße zu wählen, die „zum einen den Wählerwillen widerspiegelt“ und zum anderen „eine stringentere Arbeit“ ermöglicht und die – als „positiver Nebeneffekt – auch noch Kosten spart.“
Die Ausschussbildung, die jeweiligen Aufgabenfelder und ihre Größen werden am 5. Oktober 2020 im Ältestenrat mit der Verwaltungsspitze diskutiert. „Wir würden es begrüßen“, meint in diesem Zusammenhang Hans Ulrich Menke, „wenn an diesem Gespräch nicht nur der noch bis zum 31. Oktober amtierende Bürgermeister Berthold Streffing, sondern auch bereits die zukünftige Bürgermeisterin Katrin Reuscher teilnehmen würden.“
„Es ist unsere Einigkeit, unsere Verschiedenheit, unser Spaß an der Politik und auch unser Blick über den Tellerrad, der uns stark und für die Menschen in unserer Stadt interessant macht“, zieht Michael Thale ein erstes Fazit mit Blick auf die kommende Legislaturperiode. Die B.f.A. werde auch in Zukunft sachorientiert an pragmatischen Problemlösungen arbeiten. Dirk Köhler: „Diese offensichtliche Unabhängigkeit haben uns unsere Wählerinnen und Wähler durch ihre Stimme und ihr Vertrauen gedankt.“ Denn sie hätten erkannt: „Die B.f.A. sei ‚Besser für Alle‘.“
Große Erleichterung für die (fast) geprellten möglichen Grundstückskäufer im Baugebiet Kohkamp. Der Rat der Stadt Sendenhorst hat am Donnerstag Abend einstimmig beschlossen, dass die Grundstücksgesellschaft Sendenhorst (GGS) beauftragt wird, die Anfang September versendeten Rücknahmen der Reservierungen zurück zu nehmen. Die GGS wird die betroffenen Kaufinteressenten unmittelbar über den gefassten Beschluss informieren und bestätigen, dass der planungsrechtliche Zustand zum Zeitpunkt der Vertragsverhandlungen weiter besteht und die damaligen Reservierungszusagen wieder hergestellt sind.
Im weiteren Verfahren sollen nun Gespräche mit den zukünftigen Grundstückserwerbern geführt werden und dann ggf. die Bauleitplanung an einigen Stellen sinnvoll anzupassen. „Das aber zeitnah“, so die Betroffenen. Auch soll den Grundstücksinteressenten die Möglichkeit gegeben werden, sich für alternative Grundstücke zu entscheiden, um eventuell doch noch zumindest in einem Teilbereich Reihenhäuser realisieren zu können. Das alles aber auf der Stufe der Freiwilligkeit. Trotz dieses positiven Ausgangs blieb der B.f.A.-Fraktionsvorsitzende Hans Ulrich Menke dabei: „Wir müssen uns bei Ihnen entschuldigen!“
Sendenhorst/Albersloh. „Unser Wettbewerb mit den anderen Parteien um die Gunst der Wählerstimmen wird bunt, fröhlich und natürlich auch humorvoll sein“, freut sich der Vorsitzende der „BürgerInnen für Aktive Kommunalpolitik“ (B.f.A.), Michael Thale, auf die Zeit bis zum Termin der Kommunalwahl am 13. September 2020. Nicht nur bei dem Motiv für die Wahlplakate, für die Nico Rose die Fotos schoss und Felix Denker die grafische Gestaltung übernahm, haben sich die B.f.A. etwas Besonderes einfallen lassen. Auch bei den kleinen Geschenken für die möglichen Wählerinnen und Wähler setzen die B.f.A. auf das Außergewöhnliche: B.f.A.-Seifenstückchen aus „Suses Bädchen“ in Albersloh betören ebenso mit ihrem Duft wie die kleinen Pfeffersäckchen und Paprikabeutelchen, die für „mehr Würze“ im Rathaus sorgen können. Dazu gibt es „B.f.A. Wa(h)lnüsse“, die aus verschiedenen Sendenhorster und Albersloher Gärten stammen. „Soweit es ging, haben wir auf Produkte aus der Region und auf Waren aus heimischen Geschäften zurückgegriffen“, berichtet B.f.A.-Mitglied Ulrike Wemhoff, „so haben wir auch die tollen Sonnenschirme für die Wahlstände bei Lena Voges in Sendenhorst gekauft.“ Nun freuen sich die B.f.A. auf viele anregende, kritische und auch erfreuliche Gespräche mit den Menschen aus Sendenhorst und Albersloh an den Wahlständen. Der Vorsitzende der B.f.A.-Ratsfraktion Hans Ulrich Menke: „Denn wir möchten soviel Frauen und Männer wie möglich davon überzeugen, dass die B.f.A. wirklich ‚Besser für Alle‘ sind.“
Wer für das Bürgermeisteramt in Sendenhorst kandidiert, die oder der sollte sich auch den Fragen der Menschen in Sendenhorst und Albersloh stellen. Diese Meinung vertreten die BürgerInnen für Aktive Kommunalpolitik (B.f.A.). Darum laden die B.f.A. die unabhängige Kandidatin Katrin Reuscher und den Kandidaten der CDU und FDP, Markus Hartmann, zu öffentlichen Spaziergängen in Sendenhorst und Albersloh ein. Nach dem ausgesprochen erfolgreichen Rundgang am 6. Juli im Ortsteil Albersloh ist am kommenden Montag, 27. Juli, die (weitere) Innenstadt von Sendenhorst an der Reihe. Pünktlich um 19 Uhr treffen sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger mit einigen Mitgliedern der B.f.A. sowie mit Katrin Reuscher und Markus Hartmann vor dem Eingang des Kommunalforums am Kühl. Von dort führt der Weg zuerst zum Rathaus, um einige grundsätzliche Fragen mit den beiden Kandidaten über ihr Verständnis zum Amt des Bürgermeisters, die Führung der Verwaltung und eventuell mögliche Änderungen zu erörtern. Danach bietet es sich an, die alte Molkerei (Gassner) zu besuchen, da das Areal teilweise ungenutzt und für verschiedene Zielsetzungen im Gespräch ist. Über das Pättken zur Titanic und von dort weiter zur derzeitigen Feuerwehr, können die TeilnehmerInnen über die Gestaltung sowie die Vor- und Nachteile der geplanten WLE-Haltestelle diskutieren. Anschließend bieten sich – je nach Interessenlage der Anwesenden – zwei weitere Möglichkeiten an, welcher Weg eingeschlagen wird: Möglichkeit 1: Über ein weiteres Pättken gelangt die Gruppe auf die Promenade und geht von dort zum Teigelkamp, um hier über die Montessorischule, den Schul-Anbau und den Neubau des Kindergartens sowie die Bildungsangebote mit den beiden Kandidaten zu sprechen. Möglichkeit 2: Sollte es die Mehrheit wünschen, kann aber auch das Grundstück besucht werden, auf dem am Mergelberg eine Feierhalle gebaut werden soll. Katrin Reuscher und Markus Hartmann könnten dann ihre Meinung zu dem Vorhaben mit den Rundgängern austauschen. Wie dem auch sei, die B.f.A. freuen sich auf eine rege Beteiligung. Der BfA-Fraktionsvorsitzende Hans Ulrich Menke: „Wir hoffen, dass viele Menschen die Gelegenheit wahrnehmen, sich persönlich ein Bild über die Bürgermeisterkandidaten zu machen.“ Die BfA habe sich bewusst für keinen der beiden möglichen zukünftigen Bürgermeister ausgesprochen, „weil wir der Meinung sind, dass die Wählerinnen und Wähler mündig genug sind, sich ihre eigene Meinung zu bilden“. Gleichzeitig bitten die B.f.A. alle, die an dem Termin teilnehmen möchten, die für Corona geltenden Regeln zu beachten: „Bitte bringen Sie Schutzmasken mit und halten Sie während des Rundganges den nötigen Abstand.“ Damit auch alle wissen, „wo es lang geht“, wird Thomas Glatzel mit einer gelben B.f.A.-Weste vorweg laufen: „So finden alle den richtigen Weg!“
Albersloh. Wer für das Bürgermeisteramt in Sendenhorst kandidiert, die oder der sollte sich auch den Fragen der Menschen in Albersloh und Sendenhorst stellen. Diese Meinung vertreten die BürgerInnen für Aktive Kommunalpolitik (B.f.A.). Darum laden die B.f.A. die unabhängige SPD-Kandidatin Katrin Reuscher und den CDU-Kandidaten Markus Hartmann zu öffentlichen Ortsrundgängen in Albersloh und Sendenhorst ein.
Den Beginn macht am kommenden Montag, 6. Juli, um 18 Uhr der Ortsteil Albersloh. Dann treffen sich die Mitglieder der B.f.A. mit Katrin Reuscher, Markus Hartmann und interessierten Alberslohern an der Einmündung Rohrlandweg/Sendenhorster Straße. An dieser Stelle kann zum Beispiel über das Baugebiet Kohkamp, den Bau des neuen WLE-Haltepunktes, seine Erreichbarkeit, die Gestaltung von Rad- und Fußwegen sowie die notwendige Verlängerung des Radweges bis zum Bispingweg geredet und die Meinung der Bürgermeisterkandidaten abgefragt werden. Weiter geht es zu Fuß in Richtung Teckelschlaut. Hier könnten die Verkehrsberuhigung, Tempo 30 sowie die (Nichteinhaltung) der LKW-Sperrung die weiteren Themen sein. Vorbei an der „Roten Schule“ soll an der Wolbecker Straße der Bau eines Radweges entlang der WLE in Richtung Wolbeck angesprochen werden.
Natürlich wird im weiteren Verlauf auch der mögliche Brückenbau im Biotop und Hochwasserschutz am alten Wehr der Werse in Höhe des Friedhofs thematisiert. Auf dem Rückweg zur Ludgeruskirche kann dann auch noch die von Kurt Mersmann angedachte Umgestaltung des Kirchplatzes diskutiert werden. Der BfA-Fraktionsvorsitzende Hans Ulrich Menke: „Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und wir hoffen, dass viele Menschen die Gelegenheit wahrnehmen, sich persönlich ein Bild über die Bürgermeisterkandidaten zu machen.“ Die BfA habe sich bewusst für keinen der beiden möglichen zukünftigen Bürgermeister ausgesprochen, „weil wir der Meinung sind, dass die Wählerinnen und Wähler mündig genug sind, sich ihre eigene Meinung zu bilden“. Gleichzeitig bitten die BfA alle, die an dem Termin teilnehmen möchten, die für Corona geltenden Regeln zu beachten: „Bitte bringen Sie Schutzmasken mit und halten Sie während des Rundganges den nötigen Abstand.“ Der Rundgang in Sendenhorst ist am Montag, 27. Juli. Die Details werden noch frühzeitig bekanntgegeben.
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