Kategorien
Aktuell

Neue Straße ohne Bürgersteig in Albersloh

Albersloh. Nur noch wenige Tage, dann wird die Sendenhorster Straße (L586) wieder für den Durchgangsverkehr freigegeben. Der neue Bahnübergang zum Bau/Wohngebiet Kohkamp ist fertiggestellt, Abbiegespuren sind eingerichtet, die Ampeln blinken schon sinnig vor sich hin. Und das Beste: Der neue Radweg entlang der L586 vom Bispingweg bis zur Birkenallee ist durchgebaut. Klasse! Dafür herzlichen Dank.

Absolut kein Dank gebührt den Verantwortlichen dagegen für den Menschen unfreundlichen Ausbau der Sendenhorster Straße vom Haus Wiedehage bis zur Einmündung Rohrlandweg. Mehr als vier Jahre verfolge ich nun die Planung und den Ausbau der L586 an dieser Stelle. Wieder und wieder habe nicht nur ich, sondern auch die „BürgerInnen für Aktive Kommunalpolitik“ (B.f.A.) darauf hingewiesen, dass es unbedingt notwendig ist, den Bürgersteig vom Haus Wiedehage bis zum Dorfeingang gegenüber der Einmündung des Rohrlandweges durchzubauen.

Nur so sei es den AnwohnerInnen des Kohkamp und aller Häuser rund um den Rohrlandweg möglich – wenn der Bahnübergang Rohrlandweg geschlossen wird – auf direktem Weg ins Dorf zu gelangen. Denn einen Bürgersteig auf der anderen Seite der Sendenhorster Straße gibt es auch nicht. Hier verläuft nur ein tiefer Graben.

Folglich sollen oder müssen die Fußgänger und Radfahrer den Umweg über die Birkenallee und die Bergstraße oder über die Birkenallee; Habichtshöhe, Schwalbenweg ins Dorfzentrum wählen. Ein absoluter Widersinn. Während schon jetzt die Leitpfosten entlang der L586 bis zum Haus Wiedehage zum Schutz der durchfahrenden Kraftfahrzeuge aufgestellt sind, wurde zum Schutz der schwachen VerkehrsteilnehmerInnen auf dem letzten „Wurmfortsatz“ der L586 nichts, aber auch gar nichts gemacht.

Ich schreibe diesen Leserbrief in der Hoffnung, dass die Planer und Bauer vielleicht doch noch im letzten Augenblick umdenken und die fehlenden 40 Meter Bürgersteig durchbauen –  für die Kinder, Frauen und Männer, die in wenigen Tagen das 850-jährige Jubiläum ihres Dorfes feiern. Sie haben es verdient, endlich – soweit es überhaupt möglich ist – vor den Gefahren der durchfahrenden Verkehrs geschützt zu werden. Wenn in Albersloh jemand Umwege machen muss, dann sind es nicht die Einwohner, sondern die Autos.

Leserbriefe geben die Meinung des Autors wieder.

Volker Dörken

Friedhofsweg 11

48324 Albersloh

Tel. 02535 488    

Kategorien
Aktuell

Verärgerung wg. durchfahrender Sprinter

Albersloh. Für einigen Unmut sorgen momentan die Absperrungen im Rohrlandweg, die die Durchfahrt über den „alten“ Bahnübergang Rohrlandweg unmöglich machen. Eigens angelegte Umleitungen durch den Kohkamp führen in die Irre und landen vor einer weiteren Absperrung direkt am Outlaw-Kindergarten. „Wir wissen ja, dass der Bahnübergang Rohrlandweg geschlossen wird“, so eine Anliegerin, „aber können die Arbeiten nicht so geplant werden, dass zuerst die Verbindungsstraße zum neuen Kohkamp Übergang fertiggestellt und dann der alte Überweg geschlossen wird? Wir verstehen das nicht! “Wenig Verständnis für die Planungen und Ausführungen rund um die neue Sendenhorster Straße haben auch die hinteren Anlieger der Birkenallee.

Ihre immer wieder kehrenden Hinweise, die Einmündung der Birkenallee auf den Bürgersteig und Radweg der L586 müsse gegen durchfahrende Autos mit einem Pfosten gesichert werden, verhallten. Stattdessen gab es immer wieder den Hinweis, ein Durchfahrt hemmender Signalpfosten sei nicht nötig. Die Autofahrer hätten die Schilder „Fuß/Radweg“ zu beachten. „Tun sie aber nicht“, so ein Anwohner.

Bereits am Freitag sei der erste Kleinlaster geradeaus von der Birkenallee in den Kohkamp gefahren. Am Montagabend gegen 18 Uhr folgte ein weißer Sprinter. Mit Volldampf ging es ohne zu Bremsen durch die Birkenallee in das frisch eingesäte Straßenbegleitbeet  und dann mit durchdrehenden, Schmutz verschmierten Reifen – und alle Ampelschaltungen ignorierend – in den Kohkamp.

„Wenn hier nicht die verbotswidrige Durchfahrt durch eine vernünftige Sperre verhindert wird“, so der Anlieger, „dann kann es auf der neue Kreuzung zu schlimmen Unfällen kommen.“

Kategorien
Aktuell

Ortsspaziergang Sendenhorst

Am Ende waren es mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger, die am Montag am Stadtrundgang der B.f.A. in Sendenhorst teilgenommen haben. Hier hatten die Bürgermeisterkandidaten Katrin Reuscher (SPD) und Markus Hartmann (CDU/FDP) die Möglichkeit, ihre Meinungen und Ideen zur Kommunalen Verwaltungsführung vorzustellen. Insbesondere am Mergelberg – hier soll in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung eine Feierhalle entstehen – beklagten beide Kandidaten die fehlende Transparenz und Bürgernähe bei der Verwaltung. „Zudem ist nicht zu verstehen“, so der B.f.A.-Vorsitzende Hans Ulrich Menke, „warum auch die Politik nicht beteiligt war.“ Die gegenteilige Behauptung von Bürgermeister Streffing im Fernsehen, sei –  „zumindest was die B.f.A. angeht“ – falsch. Dem stimmte auch die SPD zu. Hans Ulrich Menke und Michael Thale von den B.f.A. sicherten zu, dass sie für die Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses einen größeren Sitzungssaal einfordern werden („Damit die Menschen endlich beteiligt und nicht ausgeschlossen werden“). Zudem schlagen die B.f.A. vor, dass die Verwaltung „sehr schnell“ zu einem Gespräch einlädt, an dem VertreterInnen der Anwohner, der Politik, der Verwaltung und der Investor teilnehmen: „Die Zeit drängt, denn die Klagefrist gegen die positiv beschiedene Bauvoranfrage läuft in vier Wochen ab.“ Einen ausführlichen Bericht über den B.f.A.-Stadtrundgang wird es in den Westfälischen Nachrichten geben.

Kategorien
Aktuell

Feierhalle am Schörmel

Mehr als 130 Menschen waren am Mittwoch Abend ins Gewerbegebiet „Schörmel-West“ gekommen, um ihren Unmut darüber auszudrücken, dass in unmittelbarer Nähe ihres Wohngebietes möglicherweise eine Feierhalle mit Übernachtungsmöglichkeiten gebaut werden soll. Waren beim ersten Informationstreffen vor rund einer Woche nur Vertreter der „BürgerInnen für Aktive Kommunalpolitik“ vor Ort, so hatten nun auch VertreterInnen der anderen Ratsparteien den Weg an den Mergelberg gefunden.
In sachlichen Beiträgen stellten die Anlieger Claudia Börger, Björn Michel und Ute Bigge sowie Silvia Florien für den Reiterverein fest, dass es ihnen nicht ersichtlich ist, warum weder die betroffenen Bürgerinnen und Bürger, noch die politischen Parteien in den Entscheidungsprozess im Rahmen der Bauvoranfrage eingebunden wurden. Claudia Börger: „Wie wurden die Pro- und Contra-Argumente gesammelt und welche Gewichtungen wurden vorgenommen?“


Das Oberverwaltungsgericht NRW habe 2006 festgestellt, dass bei einem Bau von Vergnügungsstätten gerade die Wohnbevölkerung und andere sensible Einrichtungen vor „nachteiligen Wirkungen, die von der Vergnügungsstätte ausgehen, zu schützen sind. „Wie sehen die Schutzmaßnahmen der Stadt aus?“, wollten die Anwesenden wissen. Zumal, so Björn Michel, das Bauamt Sendenhorst noch am 25. Juni 2020 die ursprünglich bewilligte Betriebszeit von 10 bis 22 Uhr auf 10 bis 6 Uhr morgens an sieben Tagen in der Woche – also auf 365 Tage im Jahr – ausgeweitet habe.
Der Lärm, der daraus an 365 Tagen im Jahr mit Genehmigung resultieren könne, werde allen Anrainern – aber vor allem den Kindern in den jungen Familien – die Nachtruhe rauben. „Die normalen Geräusche, die aus dem Gewerbegebiet zu hören sind, sind für uns vollkommen akzeptabel.“ Auch Geburtstagsfeiern oder Partys habe man bisher ohne Murren toleriert. Aber eine Feierhalle für 365 Tage im Jahr und dabei 20 Stunden am Tag, das sei einfach zuviel.
Ganz abgesehen von den anstehenden Verkehrsproblemen, den fehlenden Parkplätzen (26 für 199 Gäste), der drohenden Vermüllung und der wohl kaum zu kontrollierenden Einhaltung der Nachtruhe, die die Stadt durch den Einsatz von Sicherheitspersonal vorgeschrieben habe, sei der Bau der Vergnügungsstätte an dieser Stelle auch für Investor Kirsch ein erhebliches Risiko. In diesem Zusammenhang erklärte Jochen Horstmann, der eine weitere Wohnsiedlung in unmittelbarer Nähe der Vergnügungsstätte plant, welche Auflagen ihm in Sachen „Lärmschutz“ im Zusammenhang mit dem nahen Baubetriebshof und die mögliche winterliche Salzstreuabholung gemacht worden sei. Dieser „Lärm“ der Streusalabholer sei wohl kaum mit der heftigen „Schallabsonderung“ zu vergleichen, die von einer nächtlichen wummernden Feier-Disco ausgehe.
Darum fragten die Anwohner: „Warum hat die Lotsenfunktion der Wirtschaftsförderung hier nicht funktioniert? Wurde Herr Kirsch über die Nachteile seiner Standortentscheidung informiert? Wurde er über eine Standortverlegung beraten? Warum hat die von der Verwaltung beworbene gute Kommunikation mit den Bürgern in diesem Fall nicht funktioniert? Wer entscheidet, wann ein Bauvorhaben die notwendige Sprengkraft besitzt, um die Verwaltung zu veranlassen, mit der Politik Kontakt aufzunehmen?“
Fragen, die auf Antworten warten. Dirk Köhler von den B.f.A. und Andreas Linnemann (FDP) stellten sich jedenfalls hinter die Forderungen der Anwesenden, die Feierhalle nicht im Gewerbegebiet Schörmel-West zu bauen, sondern sie im Industriegebiet vor den Toren der Stadt mit guter Verkehrsanbindung zu errichten: „Denn im Prinzip ist so eine Einrichtung eine gute Sache für Sendenhorst.“ Die beiden Wahlbezirksvertreter von SPD und CDU zogen es vor, sich nicht am Mikrophon zu den anstehenden Planungen zu äußern.
Eine nun ein gestartete Unterschriftenaktion und weitere Veranstaltungen, so Moderator Andreas Schmidt, sollen dazu führen, dass der Bau der Feierhalle im Gewerbegebiet gestoppt wird: „Im Interesse der Menschen im nahen Wohngebiet und auch im Interesse des Investors.“

Bilder und Text: Volker Dörken

Auch die WDR Lokalzeit hat schon berichtet. Die Folge findet ihr bis 24.7.2021 hier!

Kategorien
Aktuell

B.f.A.-Rundgang mit den Bürgermeister-Kandidaten

Wer für das Bürgermeisteramt in Sendenhorst kandidiert, die oder der sollte sich auch den Fragen der Menschen in Sendenhorst und Albersloh stellen. Diese Meinung vertreten die BürgerInnen für Aktive Kommunalpolitik (B.f.A.).
Darum laden die B.f.A. die unabhängige Kandidatin Katrin Reuscher und den Kandidaten der CDU und FDP, Markus Hartmann, zu öffentlichen Spaziergängen in Sendenhorst und Albersloh ein.
Nach dem ausgesprochen erfolgreichen Rundgang am 6. Juli im Ortsteil Albersloh ist am kommenden Montag, 27. Juli, die (weitere) Innenstadt von Sendenhorst an der Reihe.
Pünktlich um 19 Uhr treffen sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger mit einigen Mitgliedern der B.f.A. sowie mit Katrin Reuscher und Markus Hartmann vor dem Eingang des Kommunalforums am Kühl.
Von dort führt der Weg zuerst zum Rathaus, um einige grundsätzliche Fragen mit den beiden Kandidaten über ihr Verständnis zum Amt des Bürgermeisters, die Führung der Verwaltung und eventuell mögliche Änderungen zu erörtern.
Danach bietet es sich an, die alte Molkerei (Gassner) zu besuchen, da das Areal teilweise ungenutzt und für verschiedene Zielsetzungen im Gespräch ist. Über das Pättken zur Titanic und von dort weiter zur derzeitigen Feuerwehr, können die TeilnehmerInnen über die Gestaltung sowie die Vor- und Nachteile der geplanten WLE-Haltestelle diskutieren.
Anschließend bieten sich – je nach Interessenlage der Anwesenden – zwei weitere Möglichkeiten an, welcher Weg eingeschlagen wird:
Möglichkeit 1: Über ein weiteres Pättken gelangt die Gruppe auf die Promenade und geht von dort zum Teigelkamp, um hier über die Montessorischule, den Schul-Anbau und den Neubau des
Kindergartens sowie die Bildungsangebote mit den beiden Kandidaten zu sprechen.
Möglichkeit 2: Sollte es die Mehrheit wünschen, kann aber auch das Grundstück besucht werden, auf dem am Mergelberg eine Feierhalle gebaut werden soll. Katrin Reuscher und Markus Hartmann
könnten dann ihre Meinung zu dem Vorhaben mit den Rundgängern austauschen.
Wie dem auch sei, die B.f.A. freuen sich auf eine rege Beteiligung. Der BfA-Fraktionsvorsitzende Hans Ulrich Menke: „Wir hoffen, dass viele Menschen die Gelegenheit wahrnehmen, sich persönlich ein Bild über die Bürgermeisterkandidaten zu machen.“ Die BfA habe sich bewusst für keinen der beiden möglichen zukünftigen Bürgermeister ausgesprochen, „weil wir der Meinung sind, dass die Wählerinnen und Wähler mündig genug sind, sich ihre eigene Meinung zu bilden“.
Gleichzeitig bitten die B.f.A. alle, die an dem Termin teilnehmen möchten, die für Corona geltenden Regeln zu beachten: „Bitte bringen Sie Schutzmasken mit und halten Sie während des Rundganges den nötigen Abstand.“ Damit auch alle wissen, „wo es lang geht“, wird Thomas Glatzel mit einer gelben B.f.A.-Weste vorweg laufen: „So finden alle den richtigen Weg!“

Kategorien
Aktuell

B.f.A.-Rundgang mit den Bürgermeister-Kandidaten

Albersloh. Wer für das Bürgermeisteramt in Sendenhorst kandidiert, die oder der sollte sich auch den Fragen der Menschen in Albersloh und Sendenhorst stellen. Diese Meinung vertreten die BürgerInnen für Aktive Kommunalpolitik (B.f.A.).
Darum laden die B.f.A. die unabhängige SPD-Kandidatin Katrin Reuscher und den CDU-Kandidaten Markus Hartmann zu öffentlichen Ortsrundgängen in Albersloh und Sendenhorst ein.


Den Beginn macht am kommenden Montag, 6. Juli, um 18 Uhr der Ortsteil Albersloh. Dann treffen sich die Mitglieder der B.f.A. mit Katrin Reuscher, Markus Hartmann und interessierten Alberslohern an der Einmündung Rohrlandweg/Sendenhorster Straße.
An dieser Stelle kann zum Beispiel über das Baugebiet Kohkamp, den Bau des neuen WLE-Haltepunktes, seine Erreichbarkeit, die Gestaltung von Rad- und Fußwegen sowie die notwendige Verlängerung des Radweges bis zum Bispingweg geredet und die Meinung der Bürgermeisterkandidaten abgefragt werden.
Weiter geht es zu Fuß in Richtung Teckelschlaut. Hier könnten die Verkehrsberuhigung, Tempo 30 sowie die (Nichteinhaltung) der LKW-Sperrung die weiteren Themen sein. Vorbei an der „Roten Schule“ soll an der Wolbecker Straße der Bau eines Radweges entlang der WLE in Richtung Wolbeck angesprochen werden.


Natürlich wird im weiteren Verlauf auch der mögliche Brückenbau im Biotop und Hochwasserschutz am alten Wehr der Werse in Höhe des Friedhofs thematisiert. Auf dem Rückweg zur Ludgeruskirche kann dann auch noch die von Kurt Mersmann angedachte Umgestaltung des Kirchplatzes diskutiert werden.
Der BfA-Fraktionsvorsitzende Hans Ulrich Menke: „Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und wir hoffen, dass viele Menschen die Gelegenheit wahrnehmen, sich persönlich ein Bild über die Bürgermeisterkandidaten zu machen.“ Die BfA habe sich bewusst für keinen der beiden möglichen zukünftigen Bürgermeister ausgesprochen, „weil wir der Meinung sind, dass die Wählerinnen und Wähler mündig genug sind, sich ihre eigene Meinung zu bilden“.
Gleichzeitig bitten die BfA alle, die an dem Termin teilnehmen möchten, die für Corona geltenden Regeln zu beachten: „Bitte bringen Sie Schutzmasken mit und halten Sie während des Rundganges den nötigen Abstand.“
Der Rundgang in Sendenhorst ist am Montag, 27. Juli. Die Details werden noch frühzeitig bekanntgegeben.

Kategorien
Aktuell

B.f.A. – Besser für Alle!



Vorsitzender:
Michael Thale
Nachkamp 24
48324 Sendenhorst
info@bfa-sendenhorst.com