Die BfA machen sich für die Bürgerinnen und Bürger stark. Am Kohkamp zeigen sich Erfolge dieser Bemühungen.
Weil AnwohnerInnen immer wieder beobachtet hatten, dass an der „Ampelkreuzung Kohkamp“ Fußgänger und Radfahrer die Sendenhorster Straße bei Rot überqueren, darf jetzt – nach einem entsprechenden Antrag der BfA – „zur Sensibilisierung der Rotlichtsünder“ an den Ampelmasten der Aufkleber „Nur bei Grün! Vorbild sein!“ angebracht werden.
Zudem wird die Stadt Kontakt zum Kreis Warendorf mit der Bitte aufnehmen, von der Ampel bis zum Bispingweg Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. Denn, so die BfA: „An dieser Kreuzung ist es fast die Regel, dass stadtauswärts fahrende Kfz bei Grün extrem stark beschleunigen. Da das Ortsausgangsschild erst deutlich hinter der Ampelkreuzung aufgestellt ist, gilt hier weiterhin 50 km/h. Ähnliches gelte für den folgenden 70er-Bereich. Für vom seitlichen Radweg querende Radfahrer bzw. für aus dem Bispingweg kommende Kfz komme es immer wieder zu gefährlichen Situationen!“
Besonders relevant ist die Verkehrssicherheit an dieser Stelle auch deshalb, weil es sich um den direkten Schulweg für alle Kinder aus dem Kohkamp handelt.
Die Überprüfung der Stadt bestätigte die BfA-Feststellung. Bürgermeisterin Katrin Reuscher am Dienstagabend im Umweltausschuss: „Von 10.000 gemessenen Autos hielten lediglich 600 die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 50 km/h ein.“
Der dritte Punkt: Bereits vor sieben Jahren hatten die BfA beantragt, „die Lücke im Bürgersteig zwischen der Sendenhorster Straße 38a und der Nr. 44 zur Sicherheit der Fußgänger zu schließen“. Nun ist es endlich so weit. Wie die Verwaltung im jetzt vorgelegten Mobilitätskonzept mitteilt, erfolgt „die Herstellung des Gehwegs“ nach Möglichkeit noch 2026. Spätestens Anfang 2027. Die BfA: „Das ist eine deutliche Erhöhung der Verkehrssicherheit durch unsere Beharrlichkeit und unseren Einsatz! Danke auch an die Verwaltung.“




